Zaltbommel hatte im Mittelalter und in der frühen Neuzeit eine blühende jüdische Gemeinde. An der Stelle der ehemaligen Synagoge und der Mikwe — dem rituellen Bad — ist die Geschichte dieser Gemeinde noch immer spürbar. Die jüdischen Einwohner von Zaltbommel spielten eine aktive Rolle im Handel und im städtischen Leben. Der Ort erinnert an eine Gemeinde, die tief mit der Stadt verbunden war, aber auch an die Verfolgungen, die sie im Laufe der Jahrhunderte erdulden musste.